Sie spielten mit Nachbarskindern und wurden zu Kindergeburtstagen eingeladen, besuchten mit ihnen die Schule, waren Mitglieder von Vereinen: Kinder aus jüdischen Familien …..

Sie spielten mit Nachbarskindern und wurden zu Kindergeburtstagen eingeladen, besuchten mit ihnen die Schule, waren Mitglieder von Vereinen: Kinder aus jüdischen Familien …..
Wir laden Sie herzlich am Mittwoch, den 30. Oktober 2024, ab 09:30 Uhr zur Verlegung von zwanzig Stolpersteinen ein, die nacheinander an sieben verschiedenen Stellen in Hamm stattfinden wird.
In der Reihe „Historische Akzente“ in Zusammenarbeit mit dem Hammer Geschichtsverein war das Wirken des gebürtigen Hammers Friedrich Kapp jun. Thema.
Dass es eine Stadt namens Hamm gibt, wird Bahnreisenden oft erst bewusst, wenn sie im Bahnhof Hamm umsteigen. Durch den Bahnhof wird die Stadt wahrgenommen.
Kommerzielle Vielfalt – Jüdische Geschäftsleute in Hamms Innenstadt. Dieser Stadtgang stellt einen Teil dieser Vielfalt an Gewerbe vor, ihre Standorte und die Biographien ihrer jüdischen Betreiber.
Kapp jun. wurde 1824 in Hamm geboren. Seine demokratischen und sozialistischen Überzeugungen wurden schon während seiner Ausbildung am Oberlandesgericht Hamm deutlich. Deswegen musste er nach der Revolution 1848 ins Exil gehen. Als anerkannter Historiker kehrte er zurück.
Außer den offensichtlichen Denkmälern lassen sich auch kleinere, oftmals versteckte Objekte finden, die an vergangene Ereignisse oder Personen erinnern. Steine, eine Statue, ein Fenster, ein Bild wollen neu entdeckt werden.
Stolperschwelle für deportierte jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Hamm
„Verzeihe mein abscheulich schlechtes Geschreibsel.“
Alltägliche und berufliche Probleme und Erfolge, elterliche Sorge, Zuneigung und Liebe, Auswirkungen der politischen Ereignisse auf das private Leben – dies sind Themen in den Briefen über drei Generationen hinweg:
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude am Theodor-Heuß-Platz 16 weist Spuren für alle Epochen seiner wechselvollen Geschichte auf. Fertig gestellt wurde es 1894 für das Preußische Oberlandesgericht Hamm. 1959 wurde es zum Hammer Rathaus.