Als Folge des Zweiten Weltkriegs gelangten Menschen aus Polen nach Hamm und verstarben hier. Einige ihrer Gräber finden sich noch heute auf dem Hammer Südenfriedhof, der damit auch zum Erinnerungsort deutsch-polnischer Geschichte wird.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs gelangten Menschen aus Polen nach Hamm und verstarben hier. Einige ihrer Gräber finden sich noch heute auf dem Hammer Südenfriedhof, der damit auch zum Erinnerungsort deutsch-polnischer Geschichte wird.
Werdegang von Dr. Rudolf Erda, *1903 in Detmold, der Jura studierte, 1925 promovierte, ab Februar 1931 als Staatsanwalt am Oberlandesgericht Hamm beschäftigt war und im Juni 1933 in den „Ruhestand ohne Bezüge“ entlassen wurde, weil er Jude war.
Am 27. April 2022 jährt sich zum achtzigsten Mal der Beginn der Deportationen jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Hamm.
Bereits Anfang des Jahres war Emanuel Rosen an den Leiter des WLB, mit dem Wunsch herangetreten, sein Buch in der Region zu präsentieren. Für die Premierenlesung am 09. November in Hamm und weitere Lesungen wird der Autor aus den USA anreisen.
Ausgehend von den Stationen einer Reise des Autors auf den Spuren seiner Großeltern erzählt er in Rückblicken Episoden aus dem Leben seiner Großeltern bzw. seiner Eltern, die sich zu einem Gesamtbild der Familien (und damit zu einem exemplarischen Stück deutsch-jüdischer Geschichte) fügen.
Peter Hertel schildert Ereignisse zur Zeit der NS-Diktatur in seinem Geburtsort Bockum-Hövel. Durch Gleichgültigkeit und Mitläuferei wurde das Naziregime in der Zivilgesellschaft unterstützt.
Die polnische Historikerin greift exemplarisch die Befreiung von Auschwitz aus heutiger Sicht auf – sowie den Prozess gegen die polnischen Historiker Barbara Engelking und Jan Grabowski wegen Verleumdung und „Verletzung des Nationalstolzes“.
Unter dem Titel „Der Arzt von Auschwitz“ greift Jörn Funke den Werdegang des Mediziners Bruno Kitt auf und stellt ihm den Hammer Juristen Harry Haffner gegenüber.
Seit Jahren ist es jetzt 2021 wegen der Corona-bedingten Einschränkungen erstmals nicht möglich, dass wir Sie an diesem Tag zu einer Veranstaltung einladen. Frau Mechtild Brand stellt uns einige Aufsätze zur Verfügung, die wir in diesem Jahr zum Gedenken an die Opfer Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen möchten.
Mechtild Brand rekonstruiert in ihrem Buch aus Archivalien, Zeitzeugenberichten und eigenen Erfahrungen die Bedingungen für das Leben von Sinti und Roma in Hamm und der Umgebung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.