Die in Hamm noch lebenden Juden mussten seit Herbst 1941 ihre Wohnungen verlassen und aufgrund einer Verfügung vom 11.11.1941 in die Baracke am Bahnhof Hamm umquartiert – der letzten Station vor ihrer Deportation in den Osten.
Die in Hamm noch lebenden Juden mussten seit Herbst 1941 ihre Wohnungen verlassen und aufgrund einer Verfügung vom 11.11.1941 in die Baracke am Bahnhof Hamm umquartiert – der letzten Station vor ihrer Deportation in den Osten.
Werdegang von Dr. Rudolf Erda, *1903 in Detmold, der Jura studierte, 1925 promovierte, ab Februar 1931 als Staatsanwalt am Oberlandesgericht Hamm beschäftigt war und im Juni 1933 in den „Ruhestand ohne Bezüge“ entlassen wurde, weil er Jude war.
Wir haben die Einladung von Herrn Werner Schmidt angenommen, der die Ausstellung „Jugend im Nationalsozialismus“ des Historischen Centrums Hagen ausgeliehen hat und sie in seiner Eigenschaft als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Hamm dort vorübergehend zeigt.
Am 31.05.2022, ab 10:20 Uhr werden in Hamm weitere Stolpersteine verlegt. Oberbürgermeister Marc Herter, der Schulleiter der Friedensschule und der HGV laden ein
Am 27. April 2022 jährt sich zum achtzigsten Mal der Beginn der Deportationen jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Hamm.
„Jüdisch? Preußisch? Oder was?“ Wer sollte und durfte in Preußen jüdisch sein? Die Ausstellung blickt zurück auf die Verflechtungsgeschichte von Jüdinnen und Juden mit der preußischen Gesellschaft.
Erinnert wird an prominente und weniger prominente Frauen des 17. bis 20. Jahrhunderts an den Stellen, wo sie gewohnt oder gearbeitet haben. Die Route führt vom Marktplatz bis in die Nähe des Hauptbahnhofs.
Bereits Anfang des Jahres war Emanuel Rosen an den Leiter des WLB, mit dem Wunsch herangetreten, sein Buch in der Region zu präsentieren. Für die Premierenlesung am 09. November in Hamm und weitere Lesungen wird der Autor aus den USA anreisen.
Jüdische Hammer Juristen arbeiteten im 20. Jahrhundert als Rechtsanwälte und Notare, als Richter bzw. Staatsanwalt am Oberlandesgericht. Sie wohnten mit ihren Familien in der Hammer Innenstadt.
Ausgehend von den Stationen einer Reise des Autors auf den Spuren seiner Großeltern erzählt er in Rückblicken Episoden aus dem Leben seiner Großeltern bzw. seiner Eltern, die sich zu einem Gesamtbild der Familien (und damit zu einem exemplarischen Stück deutsch-jüdischer Geschichte) fügen.