800 Jahre Stadt Hamm – 616 Jahre jüdisches Leben in Hamm
Ein Stadtgang auf den Spuren jüdischen Lebens
mit Julia Halstenberg, Wolfgang Komo, Dr. Markus Meinold
Jüdisches Leben begleitet die Geschichte der Stadt Hamm, besitzt aber keine kontinuierliche Entwicklung.
Vielmehr ist es durch Brüche bestimmt: Aufenthaltserlaubnis steht neben Vertreibung und Ermordung, wirtschaftliche Bestätigung neben Enteignung, ökonomische Notwendigkeit neben gesellschaftlicher Ablehnung, Gleichberechtigung neben Rechtlosigkeit. Bei diesem Stadtgang werden Biographien jüdischer Bewohner Hamms aus den verschiedenen Jahrhunderten vorgestellt und der jeweilige geschichtliche Hintergrund erläutert.
Der Weg führt zu Orten, die für die Personen bzw. für die Geschichte wichtig waren und sind.
Der Gang beginnt am Denkmal für die Synagoge und endet auf dem Ostenfriedhof.
Treffpunkt: Denkmal für die Synagoge/Santa-Monica-Platz, 15 Uhr
Anmeldung bitte bei der VHS Hamm, telefonisch 0 2381/17 56 00, Kurs Nr. 2611111, oder digital
Kostenfrei
Eine Kooperation des Arbeitskreises Wocheder Begegnung mit dem Judentum in Hamm mit der Volkshochschule Hamm, dem Stadtarchiv Hamm, dem Ortsheimatpfleger Hamm-Mitte und dem Hammer Geschichtsverein.
Das Beitragsbild zeigt die Gedenktafel am Zugang zum ehemaligen Synagogenstandort Hamm. c HGV
