22.11.2025: Verfolgte Frauen in der NS-Zeit in Hamm

Schon mit Fertigstellung ihres Buches über Die NS-Verfolgten in Hamm hatte Frau Dr. Maria Perrefort zugesagt, bezirksweise oder themenbezogen weitere Vorträge zu dem Thema anzubieten.

Am 22.11.25 wird sie dieser Zusage entsprechend über verfolgte Frauen in der NS-Zeit sprechen:

Die AWO Hamm veranstaltet in der AWO-Tagesstätte in Herringen einen Vortrag über Frauen, die während der Nazi-Zeit verfolgt wurden.

Adolf Hitlers berühmte Formulierung zur Rolle der Frauen im faschistischen Staat lautet: „Das Ziel der weiblichen Erziehung hat unverrückbar die kommende Mutter zu sein.“ Der Muttertag und die Stiftung des Mutterkreuzes wurden 1938 institutionalisiert. Frauen, die sich mit der Beschränkung auf ein biologistisches Lebensziel nicht zufriedengaben und sich politisch engagierten, konnten leicht ins Visier der Verfolgungsbehörden geraten. Insbesondere wurden Sozialdemokratinnen und Kommunistinnen verfolgt, doch auch Mitarbeiterinnen von Caritas und Angehörige der Zeugen Jehovas traf die Verfolgung. Schließlich wurden auch Frauen, die sich für Zwangsarbeitende eingesetzt oder bei anderen Gelegenheiten Widerstand geleistet hatten, mit Gefängnis oder KZ-Haft bestraft.

Diskussionen sind erwünscht.
Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

Termin: Samstag, 22. November 2025, 15 Uhr
Ort: AWO-Tagesstätte Herringen, Am Jugendheim 3, 59077 Hamm
Referentin: Dr. Maria Perrefort
Kosten: kostenfrei
Anmeldung: nicht erforderlich

Das Beitragsbild von Dr. Eva-Maria Lerche zeigt die Autorin, Dr. Maria Perrefort.
Wir danken für freundliche Überlassung.