….. auch zum Verweilen wertvoll
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund regelmäßiger Überflutungen beschloss die Stadt Hamm im Jahre 1911 die Verlegung und Begradigung der Ahse aus dem Innenstadtbereich nach Osten sowie die Trockenlegung derStadtgräben. Der Neubau des Datteln-Hamm-Kanals brachte zudem die Verlegung und Begradigung der Lippe mit sich.
Der damalige Stadtbaurat Otto Krafft sah ab 1913 für die neu gewonnenen Freiflächen des Ahsebettes die Gestaltung einer Ringpromenade mit gärtnerischen Anlagen um die Altstadt vor. Besonders schmuckreich gestaltet wurde der Abschnitt am Ostring – mit einem von Wegen umgebenen und von Lindenalleen gesäumten Tiefparterre, das an den Stirnseiten durch einen Musikpavillon und den „Bärenbrunnen“ bereichert wurde. In den 1920er Jahren entstanden an der Nordseite zudem villenartige Wohnhäuser.
Die Führung erläutert die Konzeption der damaligen Ring-Planung und geht auch auf die Historie der Wohnhäuser ein, die zukünftig durch eine Denkmalbereichssatzung geschützt werden sollen.
Treffpunkt: Musikpavillon am Ostring
Zeit: 13:00 – ca. 14.00 Uhr
Kosten: kostenfrei
Anmeldung nicht erforderlich
Den Rundgang begleitet: Dr. Christian Klusemann, Untere Denkmalbehörde, Stadt Hamm
Beitragsbild Dr. Christian Klusemann, Untere Denkmalbehörde, Stadt Hamm
Neben den Führungen unserer Vereinsmitglieder
Wolfgang Komo, Ulrich Jung und Dr. Christian Klusemann finden Sie hier weitere Veranstaltungsangebote zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals.
