Barbara Honigmann

10.02.2020: Barbara Honigmann ‚Georg, eine Biografie‘

Georg. Eine Biografie

Nach „Ein Kapitel aus meinem Leben“, der Geschichte über ihre Mutter, erzählt Barbara Honigmann nun das Leben ihres Vaters. „Mein Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen. [Nur] er wurde älter…. Sie hießen Ruth, Litzy, das war meine Mutter, Gisela und Liselotte….“ Das ist die private Seite einer Lebensgeschichte, die um die halbe Welt führt: Herkunft aus Frankfurt, Odenwaldschule, Paris-London-Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Und bei alldem die wiederkehrende Erfahrung: „Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude.“ Barbara Honigmann erzählt lakonisch und witzig, traurig und mitreißend von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Sippe: Ein schmales Buch, aber ein großes Buch über Deutschland – und die bewegende nachgetragene Liebeserklärung an einen außergewöhnlichen Mann.

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren. Arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 Emigration mit der Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis.

Termin: Montag, 10.02.2020, 19:30 Uhr Der Termin ist noch nicht bestätigt und könnte sich noch ändern

Ort: VHS, Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum

Eintritt: € 8,00 / € 5,00 (erm.)

Veranstalter: Volkshochschule Hamm

Kooperationspartner: Hammer Gescchichtsverein e.V.

Beitragsbild: Peter-Andreas Hassiepen, mit freundlicher Genehmigung